Hallo zusammen! Heute möchten wir mit Ihnen einige Projekte, Strategien und Initiativen zum intergenerationellen Lernen auf nationaler deutscher und EU-Ebene teilen, die aktives Altern durch intergenerationelles Lernen unterstützen!

Nationale Initiativen in Deutschland
Auf nationaler Ebene gibt es in Deutschland zahlreiche Initiativen zur Förderung des aktiven Alterns. Die erste relevante Regierungsinstitution ist die Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Diese Einrichtung berichtet und sensibilisiert für die aktuelle Situation älterer Menschen in Deutschland.
Eine der Initiativen ist BAGSO (Bundesverband der Senioren-Organisationen e.V.), Sie vertritt die Interessen der älteren Generationen im Land und ist wesentlich für den Zusammenhalt zwischen den Generationen. Er setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und gesundes Altern in der sozialen Sicherung ein. Darüber hinaus bringt der Verband in wichtigen Politikbereichen Themen auf die politische Agenda, die für ein gesundes und aktives Altern relevant sind.
Eine weitere wichtige Politik ist die Föderaler Plan für ältere Menschen (Bundesaltenplan), Sie unterstützt die Entwicklung der Pflege und der Arbeit mit älteren Menschen und hilft ihnen, ein unabhängiges und gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft zu führen.
Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS)), ist ein Netzwerk von 450 Seniorenbüros, die das freiwillige Engagement älterer Menschen fördern. Sie bieten unter anderem Beratung, Fortbildung, Fachtagungen und initiieren lokale Projekte. Eine ähnliche Initiative auf lokaler Ebene ist zum Beispiel die Seniorenrat der Landeshauptstadt Erfurt (Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Erfurt), einen Beirat mit der Aufgabe, die Stadt in grundsätzlichen Fragen der Seniorenarbeit zu beraten.
Eine weitere Initiative ist die Deutsche Digitale Strategie 2025, die die Verwendung von
neue Instrumente mit dem Ziel, die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben und die Medienkompetenz in allen Lebensbereichen zu erweitern.
Initiativen auf EU-Ebene
Auf europäischer Ebene gibt es ebenfalls mehrere Initiativen zur Förderung des aktiven Alterns und des generationsübergreifenden Lernens, wie z. B. das 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung, Das ist ein Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand. Eines der Ziele der Agenda ist es, die Regierungen zu ermutigen, die Hindernisse für ältere Menschen (und alle gefährdeten Minderheiten) zu beseitigen, ihre Bedürfnisse zu unterstützen und zu erfüllen und allen Bürgern Zugang zu Möglichkeiten des lebenslangen Lernens zu bieten.
Darüber hinaus ist das Projekt Plattform AGE, die sich dafür einsetzt, die Perspektive älterer Menschen mit Partnern aus Forschung, Industrie und NRO zu teilen, indem sie ältere Menschen direkt in Forschungsprojekte einbezieht, um sicherzustellen, dass ihre Stimme gehört wird.
Außerdem gibt es die Europäische Innovationspartnerschaft für aktives und gesundes Altern (EIP auf AHA), die anerkennt, dass aktives und gesundes Altern eine gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung in allen europäischen Ländern ist. Deshalb unterstützen sie die Nachhaltigkeit und Effizienz der Gesundheits- und Sozialfürsorgesysteme und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie durch Geschäfte und Expansion auf neuen Märkten.
Eine weitere Politik der EU schließlich ist die Wege zur Höherqualifizierung (Neue Möglichkeiten für Erwachsene), das Erwachsenen helfen soll, ihre Grundkenntnisse wie Lesen, Schreiben, Rechnen und digitale Fähigkeiten zu verbessern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Erwachsene einen Abschluss der Sekundarstufe II erreichen und ein breiteres Spektrum an Kompetenzen erwerben können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene Maßnahmen und Initiativen eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Austausch zu erleichtern und sicherzustellen, dass ältere Erwachsene aktive, engagierte und geschätzte Mitglieder der Gesellschaft bleiben!
Ana Guadalupe Farah
